Vergabe öffentlicher Grundstücke nach Konzeptqualität

Das Thema im Morgen-Update am 19. Mai 2021: Knappes Bauland und großer Nachfragedruck treiben die Miet- und Grundstückspreise in die Höhe. Nach dem Baugesetzbuch (BauGB) hat die Gemeinde die Möglichkeit, Bauland durch Neuaufstellung oder Änderung von Bebauungsplänen auszuweisen, städtebauliche Verträge mit Investoren zu schließen, kommunale Vorkaufsrechte auszuüben oder städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen durchzuführen. Städtebauliche Maßnahmen können sowohl auf eigenen als auch auf privaten Flächen erfolgen. Wichtig ist es, die Baurechtsentwicklung mit einer kommunalen Liegenschaftspolitik zu verknüpfen.

Viele Gemeinden erwerben deshalb im Rahmen ihrer Baulandstrategie vor Einleitung von Bebauungsplanverfahren Grundstücke, um die mit der Baulandschaffung verbundenen städtebaulichen, sozialpolitischen, wohnungspolitischen und ökologischen Ziele auch langfristig durchzusetzen. Ein wichtiges Instrument, um kommunale Zielsetzungen zu sichern, ist dabei die Vergabe öffentlicher Grundstücke nach Konzeptqualität: Nicht der Höchstbietende soll den Zuschlag erhalten, sondern derjenige mit dem besten Konzept.

Am 19. Mai zwischen 08:30 Uhr und 09:00 Uhr  bekommen Sie einen Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen, den Verfahrensablauf und thematische Wertungsmöglichkeiten zur Konzeptvergabe kommunaler Grundstücke.

Schicken Sie eine Mail an info@hoffmann-gress.de.  Wir senden Ihnen Ihre Einladung für das Microsoft Teams Morgen-Update zu und freuen uns auf Ihre Teilnahme.